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Das Gute liegt so nah: Salzburger Kaviar

Vor Weihnachten steigt die Nachfrage nach den begehrten Eiern des Salzburger Störs.

Seine Dosen sind zu Gast in den bestsortierten Feinkostläden Österreichs und Deutschland.  Spitzenköche reißen sich darum. Der Salzburger Walter Grüll züchtete schon als Kind in der Badewanne Fische. Mittlerweile ist er der meistgefragte Kaviarproduzent in Mitteleuropa. Wenn es auf Weihnachten und Silvester zugeht, kriegt der Appetit der Kunden und Köche hysterische Ausmaße.

Als Kaviarproduzent muss man Geduld haben: Ein Störweibchen laicht erst nach etwa zehn Jahren. Um festzustellen, wann die Fischeier reif sind, hat Walter Grüll sich ein ausrangiertes Ultraschallgerät aus einem Krankenhaus organisiert. Es ist vor allem die aufwendige Gewinnung, die den Kaviar beim Preis immer noch im Luxussegment angesiedelt sein lässt.

 

Zarte Delikatesse

Dass man Kaviar am besten pur, mit Perlmuttlöffeln gelöffelt, und ohne Zitrone, Zwiebel oder anderen Beigaben genießt, erwähnen wir hier nur der Vollständigkeit halber. Gerade der Salzburger Kaviar schmeckt darüberhinaus besonders mild. Er entfaltet sein zartes Aroma am ehesten löffelweise und frisch aus der Dose genossen. Nur ganz selten lohnt er es, wenn man ihn  zum Aufputzen von Vorspeisen verwendet. Besonders rare Spezialität: der Albino, von dem es weltweit nur acht Kilo gibt. Ein Teil davon kommt aus Salzburg.

Kaviar Besonders zart und fein und deshalb am besten pur: Kaviar vom Salzburger Stör aus Grödig.

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