Detailansicht 2014

2012
15 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2012.


Küchenchef Michael Oberrauter gelingt es seit Jahren, trotz emsigen Hotelbetriebs mit einem kulinarischen Programm von beachtlichem Niveau zu reüssieren. Da muss natürlich auch die Qualität der verwendeten Produkte stimmen und so durfte nicht irgendein gewöhnlicher Schuppenträger den liebevoll angerichteten sommerlichen Salat des Meisters begleiten, es war ein unaufdringlich marinierter Ikarimi-Lachs, kongenial ergänzt durch eine weiße Paradeisermousse. Mit dieser feinen Klinge wurde dann weiter zum Generalangriff auf die Geschmacksnerven geblasen, die sich von der zart gebratenen Entenbrust auf Rotweinrisotto und einem fruchtigen Paprika-Mandarinen-Fond aber nur zu gern im Sturm erobern ließen. Ein Fest für alle Sinne dann auch die gebratene Rindslende mit Pilzrösti und jungem Gemüse, wobei hier die Spielereien am Teller des Guten dann schon beinahe zu viel waren. Hinter dem ominösen Namen „Rund um Orangen und Campari“ versteckte sich eine wahre Dessertlandschaft, von Schokolade-Kreationen in Form gebracht und so großzügig bemessen, dass eine ehrenvolle Kapitulation unumgänglich war. Nicht unerwähnt bleiben darf schließlich der Service, der mit seiner Freundlichkeit und Kompetenz dem Besuch einen angenehmen Rahmen bot.

Wohlbefinden pur verspricht das Thermenhotel Ronacher in Bad Kleinkirchheim. Die gemütlichen und komfortablen Zimmer im Landhausstil zeigen sich detailreich und mit aufmerksamen Extras. Die 4.500 m2 große Thermenwelt spielt alle Stückerln: Pools, eigenes Saunadorf, königliche Massagen, wohltuende Behandlungen und ein stimmiges Bewegungsprogramm für alle. Die Rezeption, das Restaurant und die Bar erstrahlen heuer im neuen Glanz. Herrliche, natürliche Landschaft.

2011
15 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2011.


Unermüdlich sind die Ronachers um das Wohl ihrer Gäste bemüht. Zimmer und Spa-Landschaft werden regelmäßig mit viel Geschmack nach neuesten Erkenntnissen umgestaltet. Das kulinarische Verwöhnprogramm hat sich unter Küchenchef Michael Oberrauter längst auf hohem Niveau eingependelt. Schonende Zubereitung und die Betonung des Eigengeschmacks sind oberstes Gebot. Wird am Abend das volle Programm mit üppig bestückten Buffets geboten, so überzeugt zu Mittag ein klug komponiertes Menü, ergänzt um diverse Kleinigkeiten wie einer Salatvariation mit lauwarmen Entrecôte-Scheiben, die anregend rauchiges Aroma entfalteten, oder Spaghetti mit mollig-fruchtigem Tomaten-Basilikum-Sugo. Das Menü kitzelte zunächst mit einer geräucherten Forelle im wohltemperierten Gurken-Dill-Bett den Gaumen. Die klare Rindsuppe mit Gemüse und Eintropf hob die Freude auf das Folgende, was das Jungschwein auf einem harmonischen Durcheinander von Stangenzeller, Karotten, Spargel und Jungzwiebeln auch prompt einlöste. Erfrischend die marinierte Ananas mit sehr intensivem Nusseis. Dass man auch mittags aus dem hervorragenden Weinangebot wählen kann, versteht sich von selbst.

4000m² Thermen- und Wohlfühlwelt, 1001-Nacht-Spa, Zimmer mit allem erdenklichen Komfort. Mit unaufdringlichem Fünf-Sterne-Luxus sorgt das Ronacher dafür, dass man den einen oder anderen Regentag zwischendurch als Geschenk des Himmels sehen kann.

2010
15 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2010.


In Michael Oberrauter, Küchenchef im Ronacher, wohnen die Seelen eines Künstlers und eines disziplinierten Handwerkers: spannend komponierte Gerichte auf von keinerlei Schwankungen beeinflusstem, hohem Niveau machen Besuche im Restaurant des Thermenhotels stets zu einem erfreulichen Erlebnis. Zur Wahl stehen eine kleinere Zahl an Gerichten à la carte und eine Reihe von Menüs, die jedoch nur als Vorschläge zu verstehen sind: Individualisten können sich nach Belieben ein eigenes Programm zusammenstellen. Wir begannen den Abend mit einer cremigen Rucolaschaumsuppe mit Pignoli und Poulardenbrust, die Herrn Oberrauters Philosophie folgte, aus einfachen Lebensmitteln Besonderes zu zaubern, ein Gedanke, der auch bei den weiteren Gängen konsequent umgesetzt wurde. So war das Karotten-Risotto zum auf den Punkt gebratenen Wolfsbarschfilet nicht nur optisch ein netter Einfall, es harmonierte auch ideal mit dem Fisch. Zum Abschluss gab es eine Neuinterpretation eines italienischen Dessert-Klassikers: Das Himbeer-Tiramisu punktete mit intensivem Frucht-Aroma und einem Hauch von frischer Minze. Nicht unerwähnt darf letztlich der Service bleiben, der mit Witz, Charme und Kompetenz glänzte.

Die 4000 Quadratmeter große Thermen- und Wohlfühlwelt des Ronacher – mit Relaxoasen und einer großzügigen Spa-Suite – sorgt auch bei schlechtem Wetter dafür, dass den Gästen bei einem Aufenthalt in Bad Kleinkirchheim nicht die Decke auf den Kopf fällt. Frisch Verliebte und astrologisch Interessierte sollten ihren Aufenthalt im Sterngucker-Zimmer buchen: Ein Glasdach über dem Balkon ermöglicht dort einen einmaligen Blick auf die Sterne und den Nachthimmel.

2009
15 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2009.


Mit einem Genießer-Dinner bestätigt das Ronacher den exzellenten Ruf der Küche und garantiert gleichzeitig einen reibungslosen Ablauf bei vollbesetztem Haus. Wenngleich: Die eine oder andere Alternative bei Vorspeise oder Hauptgang hätte man sich in einem Betrieb dieser Kategorie schon erwartet. Angesichts der bis zu sechsgängigen Menüs mag dieser Einwand kleinlich klingen, aber die Erinnerung an das lustvolle Schmökern der Karte und die Feinheiten, die man hier schon verkostet hat, ist eben sehr lebendig. Das Menü trägt das Genießer-Attribut natürlich völlig zu Recht: Das dreifarbige Paprikamousse harmoniert in drei Nuancen perfekt mit den zarten Kaninchenrouladen. Die Suppe war überaus kräftig, ohne den grünen Spargel und die Garnelen aromatisch zu überfrachten. Auch optisch bezauberten die Polentatortelloni mit Lachsforellenfilet. Butterweich, mit Ingwer und Pfeffer angeheizt, war die Rindslende mit Jasminreis, ein grandios abgeschmeckter Spagat zwischen Europa und Asien. Große Klasse bewies die Küche beim Dessert, einer erfrischend mit Frucht und dunkler Versuchung spielenden Variation von Ananas und Schokolade. Überragend das Käse- und Weinangebot.

Nach vielen Um- und Ausbauten erscheint das Stammhaus mit dem neuen Hotelkomplex nicht besonders harmonisch. Dies ist jedoch rein äußerlich. Innen hat das Haus alles, was man mit Wohlbefinden in Verbindung bringt: 4000 Quadratmeter Thermenwelt mit Sauna, Eisgrotte und Felsen-Dampfbad stehen ausschließlich Hotelgästen zur Verfügung. Jedes der südseitigen Zimmer hat einen eigenen Charakter: Sei es das Schlösschen-Zimmer mit Säule oder Erker, das Sterngucker-Zimmer mit Glasdach über dem Balkon oder das Romantik-Zimmer mit Himmelbett.

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Das Ronacher Simone Ronacher

Das Ronacher ist bemüht, das Haus auch für À-la-carte-Gäste zu öffnen, allerdings sollte man hierfür lieber den Abend einplanen. Trotz angekündigten Besuches mussten wir uns zu Mittag mit einer sehr reduzierten Karte zufrieden geben. Der Lunch wird an den kleinen Tischen im Barbereich serviert und beginnt mit verschiedenen leichten Dips von Paprika, Thunfisch und aufgeschlagener Butter zu hausgemachten Brotsorten sehr vielversprechend. Der gebeizte Lachs war von ordentlicher Qualität und harmonierte gut mit der zarten Zitronensauce und den krossen Reiberdatschi. Auch der frische Stangenspargel mit Parmesan und Erdäpfeln war auf den Punkt gekocht, und die würzige Olivenvinaigrette gab dem Ganzen den gewissen Kick. Einen Tiefschlag erlebten wir leider beim Wiener Schnitzel, dessen Panier an trostloser Laschheit kaum zu überbieten war. Kompliment an die Patisserie, die uns mit einem Gratin von frischen Früchten mit Walnusseis äußerst positiv überraschte. Erwähnenswert ist weiters die gute Auswahl an offenen Weinen und der im ganzen Haus sehr freundliche Service.

Umgeben von den beeindruckenden Nockbergen nächtigt man im Vier-Sterne-Superior-Hotel in Bad Kleinkirchheim. Die stilvollen und luxuriösen Zimmer bieten viel Komfort: große Betten, CD/DVD-Player, Balkon, WLAN, Allergiker-Bettwäsche u.v.m. Wohlbefinden schenkt der große Wellnessbereich mit fünf Thermalbädern, Wasserfall, Saunadorf mit Amethystengrotte und Almhütten-Saunahaus, blühendem Musegarten, Veranda mit Feuerstelle, Beautyfarm, Ayurveda und Thai Massage. Umfangreiches Bewegungsprogramm.

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