Detailansicht 2012

2011
13 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2011.


Die Rud-Alpe, zwischen Lech und Oberlech direkt an der Skipiste gelegen, ist für uns im Sommer wie Winter ein Fixpunkt eines jeden Aufenthaltes am Arlberg. Faszinierend immer aufs Neue, wie die Küchencrew mittags bei voll besetzter Terrasse mehr als ordentliche Gerichte auf den Tisch zaubert. Wir kosteten wieder den Klassiker: frische Blattsalate mit gebackenem Bergkäse, Trauben und Preiselbeerdressing. Sehr gut und fein geschichtet war die saftige Rindfleischsulz. Zu beiden Gerichten gab es das köstliche, knusprige Brot aus der Lecher Backstube. Weder hier noch bei anderen Details, die dem Gast Qualität auf den Teller oder ins Glas bringen, wird gespart. Nicht auslassen sollte man auch die köstlichen Mehlspeisen oder den flaumigen Kaiserschmarren. Eine besondere Freude macht uns stets die Weinkarte, die sich in jeder Saison eines anderen Themas der österreichischen Weinlandschaft annimmt und uns mit Neuentdeckungen und Geheimtipps überrascht. Sehen lassen kann sich zudem der trotz Stress stets bestens gelaunte Service.

2010
13 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2010.


Eingebettet in die Hänge Lechs, ist das Lokal nur zu Fuß oder im Winter mit Sportausrüstung erreichbar. Das Erscheinungsbild einer Alphütte ist geblieben, auch wenn 2003 mit neuer Substanz stilgerecht modernisiert wurde. Ein Holzhaus mit rustikalen Stuben, offener Feuerstelle, mit schlichter Eleganz, ohne verkitschte Alpenidylle. Die Skilifte Lech möchten hier gerade im Winter neue Maßstäbe im Skihütten-Bereich setzen und schaffen einen unglaublichen Spagat: Mittags stehen die Wintersportler Schlange für hüttentaugliches Essen zu fairen Preisen, abends (im Winter dienstags und donnerstags), bei weiß gedeckten Tischen, kocht Christoph Wagner Bodenständiges, raffiniert mit internationalen Einflüssen kombiniert. Wir setzten uns in den mittäglichen Hüttenrummel und staunten, wie ausgezeichnet Qualität und Zubereitung der servierten Gerichte waren: Fein geschäumt die Tomatencremesuppe mit Basilikumcroûtons, knackig die Blattsalate mit gebackenem Vorarlberger Bergkäse, Trauben und Preiselbeeressig, saftig das Naturschnitzel von der Pute mit Champignons und knusprigen Braterdäpfeln, besonders flaumig der Kaiserschmarren mit Zwetschkenröster und fein cremig die zweierlei Schokoladenmousse mit frischen Himbeeren. Eine schöne Weinauswahl mit offenem Ausschank, Fruchtsäfte vom Biobauern, heiße Zotter-Schokoladen und verschiedene Teespezialitäten sprechen für das überlegte Getränkeangebot.

2009
13 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

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GAULT MILLAU Österreich 2009.


Wo am Säumerpfad vor 250 Jahren einmal die Almhütte stand, wurde sie nun von den Betreibern der Skilifte Lech aus alter Bausubstanz wieder errichtet: oberhalb des Ortes in sonniger Lage, nur zu Fuß oder mit Schi erreichbar. Sei es in den urigen Stuben, an der offenen Feuerstelle oder auf der Panoramaterrasse, überall fühlt man sich wohl. Auch Essen und Trinken munden. Die fein geräucherte Bachforelle mit Oberskren war ein ebenso erfreulicher Auftakt wie der Wälder Frischkäse mit Tomatenscheiben und dem hausgemachten, eleganten Kräuterdressing. Das Backhendl war außen knusprig und innen saftig, der Vogerlsalat bekömmlich mariniert, der Kartoffelsalat "ertrank" allerdings in der Marinade. Eine positive Überraschung war der Zwiebelrostbraten - kreativ - vom Zander, schön kross gebraten, mit gebackenen Zwiebeln belegt und begleitet von feinen Bratkartoffeln wie knackigen, grünen Bohnen. Der flaumige Kaiserschmarren mit Zwetschkenröster überzeugte uns endgültig. Angetan waren wir zudem von der gut sortierten Weinkarte, dem bemühten Service in rustikalem Outfit und der fairen Preisgestaltung.

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Rud-Alpe Skilifte Lech/Andreas Wibmer

Die „Rudalpe“ ist mit Sicherheit keine typische Skihütte. Auch wenn ein Großteil der Gäste nur wegen Wiener Schnitzel, Tiroler Gröstl, Kaiserschmarren und einer heißen Schokolade hier einkehren mag, versucht man, bestmögliche Qualität zu bieten. Wir stärkten uns heuer mit einem würzigen Linseneintopf, Hirschbratwürsteln mit Sauerkraut und zarten Kalbsbackerln, die durchaus mehr Pfeffer oder andere Gewürze vertragen hätten. Aus der umfangreichen Weinkarte wählten wir einen im Holzfass ausgebauten Chardonnay aus dem Weinviertel, der uns wegen des einmaligen Panoramas auf die umliegende Bergwelt gleich doppelt so gut schmeckte. Eine nicht zu süße Mousse au chocolat und eine Rote Williams vom oberösterreichischen Meisterbrenner Reisetbauer beendeten den heurigen Besuch. Wir hoffen, dass man der eingeschlagenen Linie treu bleibt. Zu erwähnen ist auch noch der trotz aller Hektik aufmerksame und freundliche Service!

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