Mehr und mehr gefällt uns dieses hübsche Fischrestaurant mit der wunderschönen Terrasse mit Blick direkt auf den Bootshafen. Dieser Blick allein ist schon ein Grund hier einzukehren, aber auch was hier auf den Teller kommt, ist die Anfahrt wert. Der Atterseefang des Tages wird auf der Karte traditionell als Erstes angeboten, was schon einmal einen sehr guten Eindruck macht. In unserem Fall war das ein Hecht, und natürlich wählten wir ihn, obwohl auch Branzino, ein asiatisch bereitetes Thunfischsteak, gebratene Jakobsmuscheln und sogar ein gegrillter Hummer mit Trüffeltagliolini und Champagnersauce lockten. Die Fischsuppe war schon ein starker Einstieg, das Stück vom Hecht perfekt gebraten und gewürzt. Auch optisch stark der Teller mit den gegrillten Riesengarnelen mit Risotto und Sommertrüffel – sehr anregend, ein Essen ohne Fehl und Tadel. Der kundige Service sorgte für ein gutes Gefühl. Ausgezeichnete Weine. Und zum Nachtisch dreierlei sehr feine Sorbets im Karamellblatt. Wer ohne Fleisch nicht auszukommen glaubt, kann sich mit Hirschkotelett und Lammrücken austoben.
Langostinos Christian Rutschetschin
Sommer – Urlaub – Sonnenschein! Wer auf der Terrasse mit Blick auf die Marina und Schloss Kammer sitzt, kann sich dieser Eindrücke nicht erwehren. Und dass das Restaurant schon etwas in die Jahre gekommen ist, wird vom schönen Outdoor-Bereich durchaus kompensiert. Der Einstieg in Form eines zarten Pulpos im Tempurateig mit Wiesenkräutern war gelungen. Was dann folgte, konnte unsere Akzeptanz aber nicht mehr finden. Sowohl der „Attersee-Fang des Tages“ – eine Reinanke – als auch der mediterrane Pot au feu von Süßwasserfischen und Flusskrebsen war versalzen; der Fisch im Ganzen gebraten auch noch angebrannt. Die Variation vom Bauerntopfen (Eis, Soufflé und Knödel) zeigte sich von der geschmacklosen Seite.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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