Entrée und Barbereich führen in zwei Gasträume, die puristisch eingerichtet sind. In der Luft liegt mittags noch der Duft der Raumreinigung, der so manchen beim Essen etwas irritieren könnte. Eine Wandtafel verkündet die täglichen Gerichte, neben der Standardkarte, die sich klassisch gibt. Tomatensuppe, Minestrone, Insalata mista, Cozze in Weißwein, Tagliatelle, Gamberetti, Spaghetti all’amatriciana, Saltimbocca, Branzino, Calamari, Panna cotta, Tiramisu etc. Alles, was man also von Italien kennt und schätzt. Die Qualität ist anständig, aber steigerungsfähig in Liebe und Sorgfalt der Zubereitung. Der Service korrekt. Die Weinkarte listet 20 italienische und zehn österreichische Weine.
Nabucco Roberto Ghisu
Von den Festspielhäusern zum Ristorante Nabucco ist es ein kurzer Spazierweg, und doch ist es ein Sprung nach Italien, obwohl das kleine Lokal mit zwei Zimmern und einer hübschen Bar erfreulicherweise ganz ohne Fischernetze und dergleichen Folklore auskommt. Wir starteten mit delikat angerichteten Tortelloni und einer ganz vorzüglichen, leichten Tomatensuppe und widmeten uns mit Genuss einem großartig zubereiteten Branzino. Und zum Nachtisch, warum nicht, dem Klassiker, einem prachtvollen Tiramisu. Ein sehr angenehmer Abend: Röschen und Kerzen auf dem Tisch, der zuvorkommende Service und nicht zuletzt die Möglichkeit, sich zwischendurch bei den Herren an der Bar die Beine zu vertreten.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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