In idyllischer Lage am Waldrand führt Familie Wiesmayr den romantischen Landgasthof, der zu einem beliebten Ausflugsziel vieler Genießer geworden ist. Auf der Speisekarte werden alle Lieferanten für die ausgezeichneten in der Küche verwendeten Produkte angeführt. Das Angebot der Küche stand bei unserem Besuch unter dem Motto „Krebserltage“. Wir begannen mit einer Spanferkelsulz mit lauwarmen Flusskrebsschwänzen und Belugalinsen. Es folgte eine delikate Krebserlschaumsuppe mit Rohschinken-Grissini. Ausgezeichnet schmeckten sowohl das Eierschwammerlrisotto mit Kalbsmedaillons und ausgelösten Flusskrebsschwänzen als auch das Frikassee von ausgelösten Flusskrebsen und Edelfischen im Safranfond mit hausgemachten, feinen Tagliatelle. Zum Selbstauslösen wurden gekochte Flusskrebse im Sud mit Weißbrot und Wurzelgemüse serviert. Köstlich, wenn auch ganz ohne Flusskrebse, die Topfen-Kirsch-Knödel mit Butterbröseln, Marzipansauce und Sorbet. Der freundliche Service und der gut bestückte Weinkeller rundeten den guten Gesamteindruck ab.
Waldesruh Franz Wiesmayr
Ein romantischer Gasthof in unberührter Natur erwartet den Gourmet. Der Küchenchef Franz Wiesmayr offerierte uns heuer kulinarisch wechselhafte Momente. Die lokale Verbundenheit mit der Genussregion Salzkammergut spiegelte sich in der Speisekarte wider. Ein frisch-fruchtiger Brotsalat mit Schafkäse und Honigmelone war ein gelungener Auftakt. Das Törtchen von der geräucherten Forelle hätte ohne Weiteres etwas aromatischer ausfallen können. Das Zweierlei vom Reh – Medaillons und Ragout – mit jungem Gemüse und Erdäpfelgnocchi ging in Ordnung. Herzhaft, saftig und auf den Punkt gebraten erwies sich die gefüllte Perlhuhnbrust auf Ratatouille-Risotto. Das Dessert, wieder einmal eine Crème brûlée, gefiel weder hinsichtlich Geschmack noch Konsistenz.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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