Auf der Terrasse des Restaurants von Schloss Seefels sitzt es sich überaus angenehm, sogar bei Regen. Zudem sorgen Wärmestrahler und Decken für einen wohltemperierten Aufenthalt. Das sechs- bis achtgängige Degustationsmenü hat seinen Preis, wer nicht so üppig essen will, muss aber auch tief in die Tasche greifen. Zum Teil rechtfertigen dies exzellente Grüße aus der Küche, selbst gebackenes Brot, exquisite Salze und die edlen Zutaten, die Küchenchef Richard Hessl verarbeitet. Wir ließen Gänseleber und Hummer links liegen und genossen famose gebratene Mini-Cannelloni mit Eierschwammerln sowie ein köstliches Paradeiser-Kokos-Süppchen. Der glacierte Rochenflügel indes war gebraten und wurde vom dominanten Erbsenpüree erschlagen. Beim Zweierlei vom Reh bestachen Fleischqualität und Vogelbeer-Kraut. Der grün-weiße Wickel beim Filet sah nett aus, war aber undefinierbar. Überwürzt das Ragout, charakterlos die Schoko-Gnocchi. Zum Steinbutt gab es großzügig Sommertrüffel, die aber weder durch unverkennbaren Geruch noch feinen Geschmack auffiel. Gigantisch die Weinkarte. Als wir einen simplen Gemischten Satz bestellten, schienen wir beim Restaurantleiter unten durch zu sein.
Das elegante Fünf-Sterne-Haus am Wörthersee vereint traditionelles Schlossambiente mit modernem Luxus. Die Zimmer und Suiten sind exquisit gestaltet, verfügen über jedweden zeitgemäßen Komfort (Internet) und bieten großteils einen herrlichen Blick auf den See. Die Gäste wissen Annehmlichkeiten wie den beheizten Seepool, das weitläufige Felsen-Spa mit diversen Sauna- und Dampfbereichen, das Seerestaurant am Strand sowie die breit gefächerten Wellness- und Kosmetikangebote zu schätzen. Top-Tagungsräume. Golfplätze in unmittelbarer Nähe.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
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