Detailansicht 2012

2011
14 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2011.


Im Nebenerwerb bekocht Gregor Langreiter, wie uns seine Frau Anita, Servicechefin im gemeinsamen, freundlich rustikal eingerichteten und angenehm familiär geführten Restaurant erzählt, das örtliche Altersheim. Und auch wenn wir das empirisch jetzt nicht hundertprozentig festmachen können, gehen wir doch davon aus, dass es sich um eine der besten Altersheimverköstigungen des Landes handelt. Denn Gregor Langreiter kocht alles andere als geriatrisch, sondern erfrischend, leicht und herzhaft. Das bewies er schon beim Amuse gueule, einer gelben Paprikaschaumsuppe mit Ingwer und Chili, fein kontrastiert mit einer Eierschwammerl-Terrine. Auch der marinierte, hauchdünn aufgeschnittene Kalbstafelspitz mit Krensauce und Roten Rüben: ein feiner, leichter Sommernachtstraum. Gregor Langreiter kapriziert sich nicht aufs Experimentelle, er kocht regional-rustikal, das aber mit größter Könnerschaft: Hirschrücken mit Hollersaft und Steinpilzcreme, Zanderschnitte im Erdäpfelsud, Kalbsbackerln mit Nockerln. Ihr Mann koche einfach gern, sagt Anita Langreiter. Das lässt sich nicht überschmecken. Und darum kommen wir auch so gern wieder.

2010
14 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2010.


Im Rauriser Ortsteil Wörth liegt das Restaurant Gusto der Familie Langreiter, die seit vielen Jahren ein hohes Küchenniveau in gemütlicher Atmosphäre bietet. Mit Gregor Langreiter am Herd und seiner Frau Anita im Service fühlen sich die Gäste im liebevoll eingerichteten Lokal sofort wohl. Zur Begrüßung wurde uns eine köstliche Eierschwammerl-Schaumsuppe und eine Palatschinkenschnitte mit getrockneten Tomaten und Lachs serviert. Aus der Karte wählten wir zuerst den wohlschmeckenden Heilbutt auf Hummerrisotto, gefolgt vom ausgezeichneten Pinzgauer Hirschrücken im feinen Preiselbeersafterl mit Steinpilzpüree. Die Passion des Küchenchefs spürte man aber auch bei der hohen Qualität des Rinderfilets oder beim ganz nach unserem Geschmack zubereiteten Seeteufel mit Scampi auf Spinatsafrancreme. Den Abschluss bildete eine ansprechende Variation von Topfencreme mit Weichseln, Schokoladencreme mit Schwarzbeeren und ein erfrischendes Orangensorbet. Der freundliche und persönliche Service offeriert auch hausgemachte Knödel zum Mitnehmen. Die kleine Weinkarte ist gut zusammengestellt und bietet für jedes Gericht die passende Auswahl.

2009
14 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2009.


Kurz nach Rauris im Ortsteil Wörth verbirgt sich hinter der unscheinbaren Fassade des Wörtherhofs ein bemerkenswertes kleines Restaurant, das Gregor Langreiter durch hohes Küchenniveau mit Leben erfüllt. Gemütlich die Inneneinrichtung und viel versprechend die Speisekarte. Mit freundlicher Assistenz der Hausherrin wählten wir nach dem als Gruß aus der Küche gereichten Tafelspitzsülzchen als Start eine angenehm mit Zitronengras und Ingwer gewürzte Kürbiscremesuppe. Sehr fein im Geschmack präsentierte sich das eingelegte Kalbfleisch mit Thunfisch, erfreulich auch der kross gebratene, aber saftig gebliebene Zander mit Artischocken-Rieslingsauce. Etwas sehr puristisch dann der Pinzgauer Hirschrücken mit begleitendem Kartoffelpüree anstelle des angekündigten Steinpilzrisottos, das sicherlich eine bessere geschmackliche Abrundung gebracht hätte. Würzig und von guter Schärfe das Rote Curry vom Tauernlamm mit dünnen Nudeln. Aus der "Knödelwerkstatt" gibt es vom Spinatknödel bis zum Bio-Leberknödel eine breite Knödel-Palette auch zum Mitnehmen.

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Gusto im Wörtherhof Gregor Langreiter

Im Rauriser Ortsteil Wörth bietet Familie Langreiter familiäre Atmosphäre und hohes Küchenniveau. Gregor Langreiter gibt Kochunterricht an der Hauswirtschaftsschule in Bruck (glückliche Schülerinnen) und liefert auch das Essen für das örtliche Altersheim (noch glücklichere Bewohner). Seine Küche und Gattin Anita im Service sind der Garant für fröhliche Genießer und Gemütlichkeit. Aus der kleinen Karte wählten wir das Menü mit wahlweise drei oder vier Gängen. Nach der Begrüßung mit einem Stückchen marinierter Ente und Kräutersuppe wurde uns eine geschmacklich gute Erdäpfel-Kren-Suppe mit gerösteten Eierschwammerln serviert. Der gebeizte Wildlachs mit Avocado und Ingwer war erstklassig. Von besonderer Qualität stellte sich auch der zarte Pinzgauer Hirschrücken mit dichter Bratensauce, Eierschwammerln und Erdäpfelpüree heraus. Das Dessert bestand aus mehreren Schüsselchen mit Grießflammeri, Crème brûlée, Vanilleeis und Schokomousse, versüßt mit Fruchtspiegeln. Die Weinauswahl wird sehr persönlich zusammengestellt. Interessant ist das Angebot, ausgezeichnete selbst hergestellte Spinat-, Speck-, Lammleber- und Kaspressknödel mitzunehmen.

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