Tirols Freiheitsheld Andreas Hofer ist im Künstlerstübele allgegenwärtig. Sogar eine Stube des Restaurants ist nach dem im Passeiertal geborenen Sandwirt benannt. Zeitgemäßer präsentierte sich die Küche des Hauses, ohne jedoch ihre Südtiroler Wurzeln zu verleugnen. Ein Mandarinencocktail mit Ingwer zu Beginn öffnete unsere Geschmacksknospen und machte uns fit für den lauwarmen, hausgepressten Kalbskopf, der mit Graukäsekroketten serviert wurde. Die heiße Topinambur-Cremesuppe wurde mit geröstetem Kalbshirn serviert und schmeckte hervorragend. Dinkelravioli mit Artischocken waren eine perfekte Umsetzung bester italienischer Pasta-Kultur und das Bratl vom Brillenschaf ein heißes und sättigendes Hauptgericht. Die Faschingskrapfen waren mit erfreulich viel Marillenmarmelade gefüllt, und die Käseauswahl zeigte, dass man auch in Südtirol hervorragende Rohmilchkäse erzeugt und sie auch ansprechend servieren kann.
Der Goldene Adler war um 1500 das erste Hotel, das in Brixen errichtet wurde. 1998 wurde das historische Haus sorgsam renoviert, und so bietet es dem Urlauber von heute ein einmaliges Zusammenspiel von verschiedensten Epochen. Ein gotischer Lichthof, eine romantische Kaminecke und komfortable Zimmer sind nur einige Gründe, um hier länger Station zu machen.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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