Detailansicht 2012

2011
13 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2011.


Der Gasthof Klinger scheint eine kulinarische Auferstehung zu feiern: Eine kleine und sachkundig zusammengestellte Speisekarte sowie offen ausgeschenkter Champagner sprachen schon zu Beginn eine eindeutige Sprache. Wir stärkten uns zu Beginn mit einer kleinen Portion Lasagne sowie mit dem russischen Nationalgericht Borschtsch, das mit reichlich Einlage und kräftigem Geschmack alle Sinne auf Vordermann brachte. Der Schweinsbraten mit Mehlknödel und Stöcklkraut sowie die geschmorte Hasenkeule mit Rotkraut hätten zwar um eine Nuance zarter besser geschmeckt, im Zusammenhang mit den ausgezeichneten Saucen gefielen aber beide Gerichte. Nach der riesigen Portion Somloer Nockerln bedurfte es zwecks besserer Verdauung auch noch eines kleinen Schnapserls. Aufmerksamer und ländlich-freundlicher Service.

2009
12

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2009.


Sehr familiär und kinderfreundlich ist die Atmosphäre hier. Wir probierten die so genannte Leberbunkelsuppe, eine kräftige, schmackhafte Rindsuppe mit flaumiger Einlage. Die zweite Vorspeise bestand aus einer zarten, köstlichen Lachsforelle mit Senfsauce, die Beize des Fisches verdiente großes Lob. Beim Zwiebelrostbraten wurde wirklich die Luxusversion dieses österreichischen Klassikers serviert: Das Fleisch war von der Beiried, rosa gebraten, mit gebackenen Zwiebelringen und hausgemachten Nudeln in Rahmsauce ausgestattet - ganz vorzüglich. Auch die Hasenkeule mit Semmelknödel war geschmacklich in Ordnung, das Fleisch jedoch eine Spur zu trocken. Die Somloer Nockerln, wie sich das gehört, ein Dessert für Kalorienliebhaber und ein würdiges Beispiel österreichischer Hausmannskost.

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Gasthof Klinger Ing. Wolfgang Klinger

Der Traditionsgasthof Klinger ist nach wie vor ein beliebter Treffpunkt im Herzen des Hausruckviertels. Bodenständige Gerichte und Schmankerl mit italienischem Einschlag werden den meist einheimischen Gästen geboten. Vom Seniorchef freundlich begrüßt und aufmerksam serviciert, begann die Küchenreise mit Tagliatelle mit pikantem Lammsugo. In Kombination mit einem Piemonteser vom Weingut Gaja ein echter Genuss. Der Kalbsbraten mit Reis und Petersilkartoffeln konnte hingegen weniger überzeugen. Der frische Spargel mit Butter und Kräutern war geschmacklich gut, nur leider zu lange gekocht. Dafür versöhnten uns die üppig schokoladigen Somloer Nockerln. Die Weinkarte bietet viele österreichische und einige internationale Kreszenzen.

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