Das Vitalhotel inmitten der Innviertler Hügellandschaft wird seinem Namen gerecht: Hochwertige, helle Naturvollholzmöbel, warme, sanfte Töne und weiche Teppichböden sowie gesunde Betten sorgen in den Zimmern und Suiten für Behaglichkeit und guten Schlaf. Die großzügige Sauna- und Wasserwelt begeistern anspruchsvolle Gäste, Vitalzentrum und Relax-Oase widmen sich dem ganzheitlichen Wohlbefinden, und die vielseitige Sportwelt hält durch Bewegung fit.
Aqarium GF Therme Geinberg: DI Alfred Glos
Das À-la-carte-Restaurant des Thermenhotels versucht, seinen Gästen eine Küche zu bieten, die sich etwas über dem Durchschnitt ähnlicher Häuser bewegt. Dies gelingt in den meisten Fällen, auch wenn bei den Vorspeisen auf die allgegenwärtigen Langweiler Rindercarpaccio und Verwandte gesetzt wird. Vielleicht sollte man sich beim nächsten Besuch in einer Großstadt das eine oder andere Kochbuch besorgen und sich damit neue Ideen holen. Die folgende Paprikaschaumsuppe erhielt ihren Reiz durch die fast rohen Jakobsmuscheln, die als Einlage dienten. Die Brust sowie die Keule vom Perlhuhn wurden ebenso wie die Gelben Rüben heiß auf den Tisch gebracht und schmeckten auch ausgezeichnet. Beim Dessert – einer Topfencreme, die zwischen zwei Keksen Platz fand – konnten wir zwar geschmacklich nichts bemängeln, doch von Einfallsreichtum war auch hier weit und breit nichts zu spüren. Die verliehene Auszeichnung steht hier für handwerkliches Können, aber mit Sicherheit nicht für Kreativität.
Das Hotel der Therme Geinberg punktet vor allem mit Funktionalität. Die Zimmer verzichten auf überflüssigen Luxus und auch die Hotellobby ist bewusst schlicht gehalten. Der unterirdische Zugang zur benachbarten Thermenlandschaft ist komfortabel. Dies gilt auch für die Chipkarte, die die bequeme Bezahlung in der gesamten Anlage ermöglicht. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet sorgt dafür, dass man gestärkt die Wellnessanwendungen bewältigt.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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