Von Anfang an fühlt man sich im Schalber willkommen, angenehme Atmosphäre – vom freundlichen Empfang bis zur Klaviermusik – ist hier allgegenwärtig. Nach dem Aperitif warteten wir vergeblich auf die Speisekarte. Stattdessen kam als erste Überraschung des Abends ein kleiner Gruß aus der Küche. Danach erschien der Küchenchef persönlich mit seiner Menüempfehlung, die so umfangreich war, dass man sich leicht überfordert fühlte. Begonnen mit einer edlen Fisch- und Meeresfrüchteauswahl bis hin zum Wild aus eigener Jagd und Dessertvariationen wurden wir mit Angeboten überhäuft und entschieden uns schlussendlich, dem Küchenchef zu vertrauen und ihm die Entscheidung zu überlassen. Eine Entscheidung, die sich lohnte. Drei Aufstriche, zwei Olivenöle, edle Salze, eine originell servierte Butterauswahl, hausgemachte Brote und Brötchen zum Gedeck. Danach erneute Grüße aus der Küche, zuerst kalt, dann warm, allein die Lammkreation war perfekt abgestimmt, das Fleisch von höchster Qualität. Bei der kalten und warmen Fischvorspeise schien der Küchenchef zeigen zu wollen, auf wie viel verschiedene Arten man Fisch köstlich zubereiten kann – vom butterzarten Schwertfischcarpaccio über Jakobsmuschel mit pochiertem Wachtelei, den saftigen, perfekt auf den Punkt gegarten Krebsschwanz, die Seeteufelroulade bis zum Hummerburger mit Kaviar waren wir optisch und geschmacklich begeistert. Die erfrischenden Sorbetkreationen entbehrten jeder Beiläufigkeit, die Hauptspeise mit saftigem Rehrücken am Rippenknochen und gratiniertem Hirschfilet stellte einen weiteren geschmacklichen Höhepunkt an diesem Abend dar. Optisch fiel besonders die karamellisierte Kastanie auf. Weil das nicht reichte, ließ die Küche noch panierte Rehschnitzerl mit Brioch-Knödel und Krapferl sowie Hirschragout mit Steinpilzen servieren. Mit diesem Gang stießen wir zwar an unsere Grenzen, trotzdem schaffte es die Küche, uns mit den Dessertvariationen nochmals restlos zu begeistern. Hier fielen besonders das Schokolade- sowie das Topfensoufflé, die Topfenpraline im Blätterteig, Kokos-Panna-cotta und Topfenpalatschinke auf. Und dann noch kleine Milchshakes, mit Minigugelhupf und hausgemachten Pralinen serviert. Erstklassige Servicemitarbeiter, die uns jeden Wunsch von den Augen ablasen.
Die luxuriösen Zimmer und Suiten dieses in alpenländischem Tourismus-Barock gehaltenen Hotellerie-Tempels bieten Wohnqualität auf höchstem Niveau, der Spa- und Wellnessbereich sucht seinesgleichen. Bäderlandschaft, Saunawelt, Lady-Spa, Entspannungswelten und ein Privat-Spa, wenn man die stimmungsvolle Holzhütten-Sauna nicht gern mit Fremden teilen will. Auch der Beautybereich mit unzähligen Behandlungen macht Lust, seinem Körper Gutes zu tun, und fördert das Wohlgefühl entscheidend. Das sommerliche wie winterliche Angebot an sportlicher Betätigung ist erwartungsgemäß endlos.
Höchste Kreativität und Qualität, bestmögliche Zubereitung
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