Detailansicht 2012

2011
17 Höchste Kreativität und Qualität, bestmögliche Zubereitung

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2011.


Von Anfang an fühlt man sich im Schalber willkommen, angenehme Atmosphäre – vom freundlichen Empfang bis zur Klaviermusik – ist hier allgegenwärtig. Nach dem Aperitif warteten wir vergeblich auf die Speisekarte. Stattdessen kam als erste Überraschung des Abends ein kleiner Gruß aus der Küche. Danach erschien der Küchenchef persönlich mit seiner Menüempfehlung, die so umfangreich war, dass man sich leicht überfordert fühlte. Begonnen mit einer edlen Fisch- und Meeresfrüchteauswahl bis hin zum Wild aus eigener Jagd und Dessertvariationen wurden wir mit Angeboten überhäuft und entschieden uns schlussendlich, dem Küchenchef zu vertrauen und ihm die Entscheidung zu überlassen. Eine Entscheidung, die sich lohnte. Drei Aufstriche, zwei Olivenöle, edle Salze, eine originell servierte Butterauswahl, hausgemachte Brote und Brötchen zum Gedeck. Danach erneute Grüße aus der Küche, zuerst kalt, dann warm, allein die Lammkreation war perfekt abgestimmt, das Fleisch von höchster Qualität. Bei der kalten und warmen Fischvorspeise schien der Küchenchef zeigen zu wollen, auf wie viel verschiedene Arten man Fisch köstlich zubereiten kann – vom butterzarten Schwertfischcarpaccio über Jakobsmuschel mit pochiertem Wachtelei, den saftigen, perfekt auf den Punkt gegarten Krebsschwanz, die Seeteufelroulade bis zum Hummerburger mit Kaviar waren wir optisch und geschmacklich begeistert. Die erfrischenden Sorbetkreationen entbehrten jeder Beiläufigkeit, die Hauptspeise mit saftigem Rehrücken am Rippenknochen und gratiniertem Hirschfilet stellte einen weiteren geschmacklichen Höhepunkt an diesem Abend dar. Optisch fiel besonders die karamellisierte Kastanie auf. Weil das nicht reichte, ließ die Küche noch panierte Rehschnitzerl mit Brioch-Knödel und Krapferl sowie Hirschragout mit Steinpilzen servieren. Mit diesem Gang stießen wir zwar an unsere Grenzen, trotzdem schaffte es die Küche, uns mit den Dessertvariationen nochmals restlos zu begeistern. Hier fielen besonders das Schokolade- sowie das Topfensoufflé, die Topfenpraline im Blätterteig, Kokos-Panna-cotta und Topfenpalatschinke auf. Und dann noch kleine Milchshakes, mit Minigugelhupf und hausgemachten Pralinen serviert. Erstklassige Servicemitarbeiter, die uns jeden Wunsch von den Augen ablasen.

Die luxuriösen Zimmer und Suiten dieses in alpenländischem Tourismus-Barock gehaltenen Hotellerie-Tempels bieten Wohnqualität auf höchstem Niveau, der Spa- und Wellnessbereich sucht seinesgleichen. Bäderlandschaft, Saunawelt, Lady-Spa, Entspannungswelten und ein Privat-Spa, wenn man die stimmungsvolle Holzhütten-Sauna nicht gern mit Fremden teilen will. Auch der Beautybereich mit unzähligen Behandlungen macht Lust, seinem Körper Gutes zu tun, und fördert das Wohlgefühl entscheidend. Das sommerliche wie winterliche Angebot an sportlicher Betätigung ist erwartungsgemäß endlos.

2010
17 Höchste Kreativität und Qualität, bestmögliche Zubereitung

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2010.


Manche Top-Adressen sind oft gar nicht so leicht zu erreichen, doch nach mehrmaligem Versuch ist es gelungen, in der heimeligen Jägerstube einen Tisch zu ergattern. Schon beim Betreten des Hauses wird man herzlich begrüßt, angenehme Klaviermusik und ein erfrischender Aperitif eröffneten einen unvergesslichen Abend voller genussvoller Überraschungen. Küchenchef Gerhard Krießmann empfiehlt persönlich seine Kreationen aus eigener Jagd und frischen Produkten von ausgewählten Erzeugern. Drei köstliche Aufstriche, drei hochwertige Olivenöle, zwei Arten Butter mit vier hausgebackenen Brotsorten und anderen knusprigen Brötchen waren eine erste Herausforderung des Kostens und Probierens. Als wahre Delikatesse erreichte uns die Variation vom Thunfisch mit rahmigen Wasabi-Gurken, süß-saurem Gerstlstrudel in Koriandersauce und marinierter Lachsforelle – jeder Bissen von herrlichem Geschmack. Nicht weniger gut die geschmackvolle Zuckererbsen-Schaumsuppe mit Meersalzstangerl und zart gebratener Wachtelbrust. Das Saltimbocca vom Wolfsbarsch mit Osso Collo und sautierten Artischocken in Hummerschaum und Tomatenrisotto war einfach genial. Als geschmackliches Kunstwerk könnte man das Hauptgericht in zwei Gängen bezeichnen – das Beste vom Mastochsen und Tafelspitz in Rosmarin-Calvados-Schaum, Erdäpfelroulade und Zupfkarotten sowie ein auf der Zunge zergehendes Rehfilet mit Bergpfeffer und Wacholder in Marsalasauce samt Mohn-Vanille-Knödel und Balsamicokraut. Nach einer derartig beeindruckenden Vorstellung zeigte sich auch die Patisserie überzeugend. Soufflé von der Vanilleschote mit hausgemachtem Marilleneis und Süßweinröster in Krokant-Sabayon und Topfen-Stanitzel war eine ebenso verspielte süße Sünde wie Panna cotta von der Kokosnuss mit geeister Maliburpraline, Ananasravioli und Nougat-Sabayon. Der kleine süße Gruß des Küchenchefs und die hausgemachten Pralinen zum Kaffee beendeten einen großartigen Restaurantbesuch.

Dieser Hotelkomplex in einmaliger Lage am Ortseingang von Serfaus gelegen, bietet Urlaub in neuen Dimensionen voller Genüsse. Die luxuriösen Zimmer und Suiten bieten Wohnqualität auf höchstem Niveau, der Spa- und Wellnessbereich sucht seinesgleichen. Ob nun die Bäderlandschaft mit ihrem unvergleichlichen Ambiente oder die Saunawelt, der Lady-Spa, die Entspannungswelten oder der Energie bringende Feng-Shui-Garten, hier erlebt man Urlaub und Erholung im Paradies der einzigartigen Tiroler Bergwelt. Auch der Beauty-Bereich mit unzähligen Behandlungen macht Lust, seinem Körper Gutes zu tun, und fördert das Wohlgefühl entscheidend. Für sportliche Gäste werden Wanderträume wahr, warten Tennisplätze und eine Halle sowie unzählige Tourenmöglichkeiten für Mountainbiking.

2009
17 Höchste Kreativität und Qualität, bestmögliche Zubereitung

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2009.


Es macht so den Anschein, dass in Tirol alle Top-Gourmettempel nur durch eine beschwerliche Anreise ins Hochgebirge zu erreichen sind. Ob hier die Taktik dahinter steckt, dass man sich nach zwölf Serpentinen um so mehr aufs Essen freut, das muss noch einmal genauer eruiert werden. Vom Küchenchef persönlich beraten, stellten wir uns ein Sechs-Gang-Menü zusammen. Als ersten Gruss der Küche gab es eine Terrine vom Hüttenkäse mit Paprikakern auf Hirse-Röster, dazu Kartoffelkäse und Kürbistascherl. Beim zweiten Gruß schaltete die Küche einen Gang weiter, das Hauskaninchen-Filet im Mais auf Linsen, Gänseleberpraline im Pumpernickel-Mantel und Crème brûlée ließ schon erahnen, was da noch kommt. Es folgte eine köstlichste Variation vom Seeteufel (Carpaccio, Piccata, Roulade) an Tomatenparfait und Tomatenmarmelade, dazu Räucherfischterrine, Flusskrebs mit Hummer-Eis und -Tascherl. Die Hauptspeise wurde in zwei Gängen zelebriert: So gab es einerseits gratiniertes Reh mit Serviettenknödel an Rotkohl und Preiselbeerkrapferl mit glasierter Kastanie und dann Serfauser Gamsrücken im Mohnmantel an Steinpilzen, dazu Kartoffelgnocchi und Schokoladenudeln. Andererseits wurde zuerst geschmorter Michkalb-Tafelspitz mit Eierschwammerln und Spinatknödel und dann gratiniertes Michkalbfilet mit Steinpilzen an Calvadossauce und Speck-Lauchtascherl serviert. Zwischen diesen Gängen gab es noch ein Sorbet von der Erdbeere mit Champagnerschaum an gefrorenem Erdbeer-Daiquiri und Champagner-Granité mit Mangosorbet. Bei der Präsentation der Speisen war der optische Reiz oft so groß, dass man beinahe aufs Essen vergessen hätte. Als Dessert genossen wir dann noch eine Variation vom Topfen mit Topfensoufflé, Topfeneis und Zwetschkenknödel mit Marillentascherl in Sabayon und Marillenröster. Summa summarum ein optisch-kulinarischer Höchstgenuss.

Privilegiert ist man auf jeden Fall, wenn man in der Wellness Residenz Schalber residiert. Denn dann darf man in die autofreie Gemeinde Serfaus einfahren. Neben diesem Privileg erwarten den Gast luxuriöse Zimmer und Suiten auf Fünf-Sterne-Niveau und ein 3000 m² großer Vitalbereich, der neben Feng-Shui-Garten, Kaiserbad und Familienfreibecken mit Gegenstromanlage sonst noch so ziemlich alles zu bieten hat, was einem die Wellness-Fantasie so eingibt.

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Schalber Alois und Rosi Schalber

Genießerhotel Wellness Residenz

An einem sanften Hang auf 1.400 m Seehöhe liegt das Luxus-Hotel auf der Sonnenseite. Eleganter alpiner Stil zieht sich durch das ganze Haus. Helle Hölzer und stimmungsvolle Farben dominieren die Zimmer, die Suiten bieten Platz für die ganze Familie. Die Luxussuite ist zusätzlich mit Sauna und Terrasse ausgestattet. Im eigenen Wellnesstempel trifft Orient auf Okzident, Lady Spa und Feng-Shui-Garten sorgen für Wohlbefinden. Umfangreiches Kinderprogramm.

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