Kuchlmasterei Siegfried Kröpfl
Nach zwei eher durchwachsenen Stationen (Korso, Steirerstuben) ist Gerald Angelmahr, vormals „Junger Wilder", nun endlich im bizarrsten Restaurant Wiens gelandet, der in ausuferndem Ritterburg-trifft-Jugendstilsalon-trifft-Heurigenstube-Kitsch gehaltenen Kuchlmasterei. Und er kocht dort, als wäre das alles ganz normal: Rindsbouillon mit Dotterraviolo, Lachsfilet mit jungen Rüben, gebratene Gänseleber mit Weingartenpfirsich, Seesaibling mit Saubohnen, Kräuterseitlingen und Kapernvinaigrette – da stimmt tatsächlich alles: beste Produktqualität, tolles Aromenspiel, perfektes Handwerk, dezenter Luxus. Das ist zwar weder besonders jung noch irgendwie wild. Dafür aber wirklich gute Küche.
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
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