Früher auf Grund seiner Lage Kirchenwirt genannt, läuft dieses kleine Restaurant nun schon seit geraumer Zeit als mediterrane Salzburger Destination für Liebhaber einer puristischen italienischen Küche. Der Chef kocht, die Chefin bedient. Alles recht korrekt. Das Speisenangebot ist überschaubar gehalten und variiert in manchen Positionen. Das Antipasti-Buffet zur Selbstbedienung setzt auf sämtliche Klassiker seiner Sparte, in guter Qualität. Die Suppen werden sehr heiß serviert, ein erfreulicher Auftakt. Die klare Spargelsuppe hatte Spargelscheibchen, Raviolo und Eistich als Einlagen: ausgezeichnet. Die Tomatensuppe war ebenfalls hervorragend, mit etwas Olivenöl beträufelt. Die Pappardelle mit Rindsragout köstlich. Die Wolfsbarschfilets kamen knusprig gebraten und mit gebratenen Erdäpfeln, Kräutern und Kirschtomaten nett angerichtet.
Pomodoro Brigitte Lercher und Giovanni Tomassetti
Dieses kleine Lokal im eher unauffälligen Stadtteil Gnigl ist sicher das italienischste italienische Lokal in Salzburg und eins der nettesten. Und besten. Hier wirkt Signore Giovanni Tomassetti, und zwar mit nie erlahmender Freude am Kochen. Der Service besorgt umsichtig seine österreichische Frau. Echt italienisch ist auch, dass hier die Küche die Hauptsache ist und nicht ein blendendes Ambiente. Alles da, was Italien-Fans lieben: der Vorspeisentisch, die Linsensuppe, Pappardelle und Fagottini, Zackenbarschfilet und Trippe (Kutteln). Uns haben die gegrillten Fische begeistert, drei verschiedene, und jeder perfekt mit seinem eigenen Geschmack auf dem Teller. Einfach und gut.
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