Detailansicht 2012

2011
15 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2011.


Eine gemütlich traditionelle, fast urige Atmosphäre und ein freundlicher Service erwarten den Gast in den historischen Räumlichkeiten von Sigwart’s Weinstuben. Besonders erwähnenswert: Zu den Öffnungszeiten Donnerstag bis Sonntag bietet die Küche die gesamte Speisekarte durchgehend von 12 bis 22 Uhr an. Schon der Einstieg – frisches, noch warmes Brot mit Kräuteraufstrich und köstlichem Olivenöl – war gelungen. Die Fischvorspeisen, Variation vom Saibling sowie Garnelen im Erdäpfelmantel, waren frisch und trefflich zubereitet. Die feine Klinge des Kochs zeigte sich an der köstlichen und perfekt temperierten Wachtelconsommé mit Ei und Gemüsebouquet. Das ausgelöste Stubenküken mit frischen Morcheln, Madeirasauce, Morchelrisotto und weißem Spargel erinnerte uns allerdings ein wenig an die 70er. Schon der Teller optisch überladen, wurde auch der Gaumen mit zu vielen Geschmackseindrücken überfordert. Klassisch gut hingegen das Roastbeef mit weißem Spargel – zartrosa das Fleisch, der Spargel bissfest. Die Nachspeisen – frische Erdbeeren mit Vanilleparfait gratiniert und Topfenpalatschinken modern interpretiert mit Tahitivanillesauce mit Rhabarber – ein schöner Abschluss. Die Weinkarte ist eine gute Mischung aus österreichischen und internationalen Weinen zu trinkfreudigen Preisen.

2010
15 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2010.


Am Rande von Brixlegg liegt beim Eingang zum Alpbachtal der historische Einkehrgasthof mit den Tiroler Weinstuben. Familie Sigwart bietet in den gemütlichen Räumen oder im netten Gastgarten eine ausgezeichnete Küche mit Schwerpunkt Verarbeitung regionaler Produkte an. Nach der freundlichen Begrüßung mit einem feinen Gazpacho von der Gurke begannen wir unser Mittagsmenü mit einer köstlichen Seeforelle auf Blattsalat mit selbst gezogenen Kräutern und Stachelbeerdressing. Dann ließen wir uns die Spezialität aus der Toskana – frische, mit gebackenem Kalbfleisch gefüllte Kugelzucchini aus dem eigenen Bio-Garten mit Tomatensauce und Basmatireis – schmecken. Wegen des als Zwischengang aufgetragenen erfrischenden Erdbeersorbets strichen wir dieses Mal den Käse-Gang und genossen dafür die flaumigen Marillenbrandteigknödel mit köstlichem Mandeleis und Marillensauce. Sehr umfangreich ist die Weinauswahl mit überwiegend österreichischen Spezialitäten, wobei beim glasweisen Ausschank mit Ausnahme der Hausweine die Preisgestaltung überhöht ist.

2009
15 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2009.


In Tirol findet man sicher nicht wenige authentische Gaststuben, jene des Restaurants der Familie Sigwart in Brixlegg verdienen jedoch das Prädikat "außergewöhnlich". Im Gegensatz zum Besuch im Vorjahr konnte sowohl die Konzeption der Speisekarte als auch die Qualität der Gerichte souverän überzeugen. Als Vorspeisen wählten wir weißen Spargel mit Spanferkel-Schinken und Bozner Schaum sowie zweierlei vom Thunfisch. Spargel und Schinken präsentierten sich qualitativ harmonisch, im Bozner Schaum erkannten wir eine Ableitung der klassischen Sauce hollandaise. Großes Lob verdient die Thunfischkomposition: sorgfältig angebratene Medaillons, kombiniert mit Tatar, Wachtelei, Wasabicreme und Spargelmousse. Die Zubereitung scheint einfach, erfordert jedoch große Präzision, damit die Balance der Garung gelingt. Die Qualität der Hauptspeisen

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Sigwart's Tiroler Weinstuben Anton Sigwart jun.

Seit mehr als 200 Jahren thront dieses Haus mit den urgemütlichen historischen Stuben und dem lauschigen Gastgarten am Eingang des Alpbachtals. Das konstant hohe kulinarische Niveau zieht Gourmets auch aus der Ferne an. Die Küche huldigt zwar den Klassikern, verschließt sich aber nicht der Moderne und glänzt mit virtuos ausbalancierten Kreationen. Uns erfreuten sogleich die hausgemachten Biobrote mit gesalzener Butter und Olivenöl. Das Vitello tonnato wurde kreativ in mit Tatar gefüllten Röllchen serviert. Die Kresseschaumsuppe zeichnete sich durch authentischen Geschmack aus. Ein Genuss die gebratenen Thunfischmedaillons mit rassig-frischem Limettendressing. Das Blutorangen-Kaki-Sorbet zwischendurch machte Lust auf weitere Höhenflüge. Sie folgten in Form von gebratenen Perlhuhnbrüstchen mit herrlichem Natursaft, angerichtet auf Rotweinrisotto und einem kernigen Rücken vom Mangalitzaschwein in Brunnenkressekruste mit Knoblauchgnocchi als aromatische Partner. Auch zum Finale war die persönliche Note des Kochs erkennbar; würziger Dolce Latte wurde mit pikant eingelegter Charentais-Melone aufgetragen.

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