Detailansicht 2011

2010
13 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2010.


Die niedrigen Tische und Sessel des Fuchswirtes erinnerten uns irgendwie an die Einrichtung einer alten Volksschulklasse. Da Körpergröße aber nicht zu unseren auffälligsten Attributen gehört, konnten wir ohne Probleme zu Beginn unseres Essens ein mild gewürztes Wildragout mit gebackenem Semmelknödel sowie ein pikantes Sulzerl von der steirischen Räucherforelle auf Belugalinsensalat genießen. Der folgende Zwiebelrostbraten mit Schupfnudeln war butterzart und der Riesling dazu der perfekte Begleiter. Die mit Camembert überbackenen Schweinemedaillons machten zwar optisch keine große Freude und der Käse wirkte ein bisschen trocken, doch den Gesamteindruck konnten wir nur als gelungen bewerten. Die Mousse vom Moët & Chandon schmeckte uns zwar, vom gleichnamigen Champagner konnten wir aber nichts erschmecken. Vielleicht war er schon ausgetrunken?

2009
13 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2009.


Mit neuen, jungen Pächtern ist der Fuchswirt im Ortsteil Kelchsau fulminant in ein neues Leben gestartet. Das uralte Gasthaus mit dem Ambiente einer Jagdhütte versetzt den Besucher in eine andere Welt. Altes dunkles Holz, Kachelofen, Hirschgeweihe erzeugen eine eigene Stimmung. Dass die Wirtsleute eine zum Standort passende, aber moderne Küche aufziehen, ist erfreulich. Rotwildpastete und Wildragout, Backhendlsalat, Zwiebelrostbraten, Quellwasser-Forelle, Filetsteak vom Premium-Rind passen genau. Donnerstag ist Schlachttag beim Metzger im Dorf, daher gibt es frische Leber. Solche Hinweise gefallen uns. Wir wurden mit einer Kaspressknödel-Suppe, Lammkarree und Schokoladentorte glücklich.

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Fuchswirt Clemens Konrad

Der Fuchswirt liegt inmitten der Kitzbühler Alpen im kleinen Ort Kelchsau. Es gibt sehr gemütliche Stuben im Stile eines alten Jagdhauses. Die Küche bietet eine Mischung aus österreichischer Tradition und einem Hauch Moderne. Wir begannen mit einer kräftigen Rindsuppe mit Milzrolle als Einlage, die uns gut gefiel. Es folgte gebackener Kalbskopf mit Erdäpfelsalat, der leider sehr kalt serviert wurde. Das empfohlene Rindsfilet war von ausgezeichneter Fleischqualität, das Gemüse dazu leider ungewürzt. Gänzlich missraten war das Erdäpfelgratin. Es sah zwar appetitlich aus, die Erdäpfeln waren aber ebenfalls ungewürzt und schmeckten somit nach überhaupt nichts. Die Weinkarte bietet Weine aus den wichtigsten Anbaugebieten Österreichs zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sehr freundlicher Service.

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