Eine Einkehr während einer Fahrt über den Triebener Tauern in das Wirtshaus Passhöhe ist anzuraten. Hier ist eine Wirtsfamilie am Werk, die trotz der extremen Lage in über 1200 Meter Seehöhe nicht jammert, sondern Akzente setzt. Da wird köstliche Wirtshausküche bis hin zu feinsten Speisen serviert. Mutter und Sohn ergänzen einander in der Küche ideal: Der Junior hat von seinen Auslandserfahrungen Innovationen und kreatives Handwerk mitgebracht, die Mutter ist Expertin in einer eleganten Umsetzung der Hausmannskost. So war die Rindsuppe nicht nur farblich, sondern vor allem geschmacklich himmlisch und der Fleischstrudel von höchster Qualität. Zart gebratener Kalbsrücken in einer mild-würzigen Kohlrabisauce. Die gebratenen Erdäpfeln waren frisch, und der am Ende einer üppigen, aber nicht aufdringlichen Speisenfolge servierte Apfelstrudel bewies noch einmal, hier ist am Berg eine solide bis feine Kochkunst daheim. Die Wein- und Edelbrandempfehlungen des Wirtes entpuppten sich als Entdeckungsreise durch eher unbekannte Weingüter der Steiermark und Niederösterreichs. Alles in allem eine gelungene Kombination, die für Wiedersehensfreude sorgt.
Das Hotel Passhöhe ist Sommer und Winter ein Haus für Freizeitsportler. Gemütliche Zimmer und Ferienwohnungen, ein kleiner, feiner Wellnessbereich. Hier stehen Sauna, Dampfbad, Massagen und ein Entspannungsraum zur Verfügung. Im Sommer und im goldenen Herbst locken allerdings die Berge zum Wandern, das Skigebiet für die Wintertage ist eher klein, aber für Anfänger und etwas fortgeschrittene Skisportler ideal. Sehr schön ist auch die Langlaufloipe.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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