Mit fast schon missionarischem Eifer werden hier vorwiegend Produkte aus der Region verarbeitet. Viele dieser Spezialitäten kommen aus der unmittelbaren Umgebung, das Zillertaler Bier vom Fass ist da vergleichsweise schon weit gereist. Wenn man die Küche lässt, werden aus diesen regionalen Spezialitäten auch ebensolche Köstlichkeiten. Schade eigentlich, dass zumindest tagsüber auf der Terrasse an hungrige Touristen auch Banalitäten wie Schinken-Käse-Toast oder riesige Eisbecher verabreicht werden. Dabei kosten auch die frisch gemachten Spezialitäten des Hauses nicht viel Geld. Gut, man soll die Gäste nicht zu ihrem Glück zwingen, und wer sich aus der Speisekarte die passenden Tiroler Gerichte wie Knödel, Graukaskrapferln oder Käsespätzle wählt, darf sich über eine ehrliche Haubenküche fast zum Schnäppchenpreis freuen. Dass Küchenchef Armin Gründler auch internationale Delikatessen wie Thunfisch, St. Petersfisch oder Jakobsmuscheln anbietet, stört dabei nicht wirklich und ist wohl eine Verneigung vor den einheimischen Gästen, die sich zu besonderen Anlässen auch einmal eine weiter gereiste Spezialität gönnen wollen. Wir hielten uns bei unserem Besuch ausschließlich an heimische Köstlichkeiten und wurden nicht enttäuscht.
Wohlfühlen und Entspannung stehen im Genießerwirtshaus-Hotel an erster Stelle. Das Haus ist Mitglied bei First Austrian Hotels und offeriert seinen Gästen durch die Lage am See eine einzigartige Erholungsmöglichkeit. Als Alternative zum Naturgenuss am Achensee bieten sich Sauna und Infrarotwärmekabine an. WLAN-Service sorgt für ungestörten Netzbetrieb, Haustiere sind willkommen.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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