Mitten im Stadtzentrum von Innsbruck befindet sich, etwas versteckt gelegen, das japanische Feinschmeckerlokal Sensei. Der erste Eindruck ist düster, denn das Lokal glänzt im satten Schwarz. Von einem Geschäftsessen muss man hier abraten, denn der nächste Sitznachbar ist nur circa 20 Zentimeter entfernt. Kulinarisch gesehen wurde unsere Stimmung dann wieder aufgeheitert. Die Vorspeisen „Salat vom Meer“, gegrillte Jakobsmuscheln auf mariniertem Seegras als auch das Carpaccio vom Fisch mit Soja- und Ingwersauce waren köstlich. Ebenso überzeugen konnten die Hauptspeisen, einmal Wok mit scharfer Sensei-Sauce mit Garnelen und einmal mit Rindsfiletstreifen. Übertroffen wurden die Gerichte an diesem Abend nur vom Dessert. Das Tiramisu vom Green-Tea mit frischen Früchten und Mangosorbet schmeckte phantastisch. Negativ fanden wir die Papierservietten und den stolzen Preis von € 3,– für einen halben Liter Leitungswasser.
Sensei Dil Ghamal
Nach wie vor gibt es hier nur Papierservietten und der halbe Liter Leitungswasser kostet immer noch € 3,–. Nichtsdestotrotz war das Lokal bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Qualität der Vorspeisen war wieder perfekt. Der „Salat vom Meer“, gegrillte Jakobsmuscheln auf mariniertem Seegras und das Fisch-Carpaccio an einer Soja- und Ingwer-Sauce mundeten hervorragend. Bei den Hauptspeisen konnte leider das hohe Niveau nicht gehalten werden. Das gebratene Alaska-Wildlachsfilet mit gedämpftem Gemüse und Teriyaki-Sauce schmeckte geschmacksneutral und fad. Der Wok mit Sensei-Sauce und Nudeln, Reis und Maishühnchenbrust war köstlich, die Größe der Portion entsprach aber eher der einer Vorspeise. Empfehlenswert dann das Dessert: gebackene Bananenpuffer mit Kokos-Eis und frischen Früchten. Dieses Restaurant lebt von der perfekten Innenstadt-Lage und dem asiatischen Flair.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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