Mormat
Seit Jahren sucht das Mormat nach einem Alleinstellungsmerkmal, das es aus der Lokalvielfalt des Schleifmühlviertels herausstechen ließe. Bis dato vergeblich. Was daran liegt, dass man zwar vieles sein möchte (Bar, Galerie, Restaurant), dabei aber konsequent auf halbem Weg stehen bleibt. Das Ergebnis: halbwegs beliebig. Das gilt ganz besonders für das (einigermaßen portugiesische) Restaurant: die „Tapas" (frittierte Stockfisch- und Fleischbällchen) erschütternd belanglos, Feijoada (ein deftiger Bohnen-Wurst-Fleisch-Eintopf) und Arroz de Marisco (Safranreis mit Meeresfrüchten) authentisch unaufregend, die Pastéis de Belém bessere Fertigware. Gesamteindruck: enttäuschend.
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