Detailansicht 2011

2010
16 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2010.


Das Takenoko überraschte uns diesmal mit einer völlig neuen Karte. Zur Vorspeise genossen wir ein Suzuki Sashimi mit Wolfsbarsch, Ingwer-Sauce, Vogerlsalat und einem Wafu-Salat (Rettichsalat mit Thunfisch, Anm.). Als Zwischengericht bekamen wir exquisite Black-Tiger-Garnelen mit Gazpacho-Sauce und Wasabi-Mayonnaise, Chicoree, Cocktailtomaten, Gurken und englischem Zeller. Auch die Tom-Yam-Kung Suppe war optimal in Konsistenz und Geschmack. Das Kalbsfilet auf einer Creme aus Ingwer und Olivenöl, Shii-take Pilzen, Spargel, Alfalfa-Sprossen war so zart, dass man die Filets auch mit den japanischen Stäbchen zerkleinern konnte. Auch das Rindsfilet mit Melone und Sojapudding, Koriander, rotem Pfeffer, Gurke, Knoblauch und Limettendressing war erstklassig. Der georderte Puligny Montrachet wurde in Riedel-Gläsern serviert, was in Kroatien eher selten ist. Der Service unter der Leitung des bewährten Mario Minder präsentierte sich erneut erstklassig und außerordentlich aufmerksam. Zum Abschluss genossen wir noch eine Topfentorte mit Himbeeren und können unsere vorjährige Bewertung nur bestätigen.

2009
16 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2009.


Kein Liebhaber japanischer Küche sollte das Takenoko in der Altstadt von Zagreb auslassen. Ideal gelegen, am nördlichen Ende der bekannten Flaniermeile, der Tkal?i?eva Ulica, ist es fast immer bis auf den letzten Platz belegt. Das Geheimnis liegt wohl darin, dass bis auf die "Thai Shrimps" alles frisch aus der kroatischen Adria kommt. Deshalb haben wir wohl selten eine so exzellente Tom Yam Kung Suppe gegessen wie auch ein ebenso gutes Sashimi. Dem folgte ein kurz angebratenes Thunafilet in Norialgenmantel mit Limettensaft und süßem Chili, thailändische Shrimps auf Rucola mit Soja und Wasabicreme. Als Zwischengericht probierten wir außerdem ausgezeichnete Jakobsmuscheln gegrillt auf Cherrytomaten, jungen Zwiebeln und ausgelösten Miris. Zur Hauptspeise wurde diesmal eine Sashimi, bestehend aus Shrimps, Wolfsbarsch, Thunfisch, Lachs, weißen Butterfisch, Makrele, Oktopus und Dorade gereicht. Hervorzuheben ist auch der äußerst aufmerksame Service, den es wohl in ganz Kroatien kein zweites Mal in dieser Qualität gibt. Dem entspricht die gut bestückte Weinkarte mit adäquater Glaskultur, was in Kroatien sonst eher ein Problem ist. Diesmal entschieden wir uns für einen Malvazija vom istrischen Paradewinzer Gianfranco Kozlovich, eine Reserva 2005 und verließen das Lokal mit dem Gefühl, dass dies ein besonders gelungener Abend war.

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Takenoko 1 Hokkaido d.o.o., Mario Minder

Trotz der Neueröffnung des zweiten Standbeins in einem neuen Zagreber Businessviertel hat das Takenoko 1 offensichtlich nicht gelitten. Bei unserem Besuch war das Lokal nahezu völlig ausgelastet, so dass für das Takenoko – für Zagreb sicherlich außergewöhnlich – eine Reservierung unbedingt erforderlich ist. Nach einem Shimejaki Oroshi – marinierter Lachs mit Gurke, Miakame-Algen und Daikonkresse – und einem Wafusalat (Rettich, Thunfisch, Zwiebel) mit exzellenten Cherrytomaten servierte man als Zwischengericht Jakobsmuscheln mit Kapernessig, Limetten und Safran auf Rucola. Dem folgte als Hauptgericht ein perfektes Steak nach Wafu-Art mit Daikon und Wasabi-Soja einerseits und andererseits ein Hamono Tataki Umari-Fu – Entenbrust vom Grill, serviert auf Limetten und Gemüse-Sauce. Den Abschluss machte Tiramisu auf Carolans-Sauce, das Ganze begleitet von einem wohl der besten dalmatinischen Rotweine von Zlatan Plenkovi?, dem Zlatan Plavac Grand Cru 2007 von der Insel Hvar. Somit war unser diesjähriger Besuch eine Bestätigung der bisherigen Bewertungen.

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