Im gutbürgerlichen Haus des bekannten Filmemachers Reinhard Schwabenitzky setzt Küchenchef Alexandar Joncic die Tradition des Hauses, beste österreichische und italienische Küche, gekonnt fort. Neben einem preisgünstigen Bistromenü bewies das unser Einstieg mit einem im Glas servierten, ausgezeichneten Latte macchiato von der Petersilie mit Zander-Sandwich. Das kurz gegrillte Steak vom Yellowfin-Thunfisch war hervorragend, die dazu servierten Knoblauch-Chili-Soba-Nudeln mit Mais-Bohnen-Gemüse und feinem Knoblauchschaum passten gut dazu. Als Dessert ließen wir uns die vom freundlichen und flinken Service empfohlenen köstlichen Topfenknödel auf Beerensauce schmecken. Die Auswahl an erstklassigen Weinen und Schnäpsen wird ergänzt durch ein interessantes Biersortiment. Regelmäßig finden auch Jazz-Brunches und Filmfrühstücke statt.
Itzlinger Hof
Der Itzlinger Hof liegt etwas abseits der touristischen Pfade Salzburgs. Aus diesem Grund ist wahrscheinlich das Preisniveau – bei Speisen und Getränken – ein sehr vernünftiges geblieben. Bei der Qualität des Gebotenen tut sich das Haus schon schwerer. So war der aus der Tageskarte gewählte Schweinsbraten dieses Jahr keine Offenbarung. Das Fleisch war sehr bissfest und die dazu servierten Semmelknödel alles andere als flaumig. Die vor dem Ausrutscher servierte Variation vom Polarlachs, die Schaumsuppe vom Kren mit Selchfleischravioli und die Crêpinetten vom Tauernlamm mit kaum spürbarem tasmanischem Pfefferjus zeigten das Potenzial, das in der Küche steckt. Die abschließende Panna cotta sowie das Orangen-Campari-Sorbet konnten wir ohne Einschränkungen genießen. Der finale Coretto hingegen hatte nur flüchtig mit Grappa Bekanntschaft gemacht. Schade.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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