Bei dieser Neuaufnahme handelt es sich um die frühere Stiftstaverne des Stiftes Ardagger. Nun wurde äußerst geschmackvoll und gelungen renoviert, man fühlt sich wohl hier. In der warmen Jahreszeit kann man auf einer der zwei Terrassen mit schön gedeckten Tischen sitzen. Wir wählten als kleine Vorspeise ein pochiertes Ei mit Kräuterbröseln, Petersilcreme und weißem Spargel sowie eine lauwarme Rindsuppe mit heißem Leberknödel. Die Empfehlung des freundlichen, jungen Mannes im Service – knuspriger Schweinsbauch mit Frühkraut und Erdäpfelknödel – erwies sich als Volltreffer. Gekonnt zubereitet das geschmorte Schulterscherzel mit klassischen Beilagen – herrliche Rösterdäpfel, Kohlrabi, Schnittlauchsauce und Apfelkren. Auch das Dessertangebot verdient Beachtung. Die Rhabarbersuppe und Erdbeeren mit Sauerrahmeis waren ein erfrischender Abschluss, doch wo waren die Erdbeeren? Ein süßer Leckerbissen die Schokolade in zwei Gängen mit Himbeeren. Menüs können drei- oder viergängig gewählt werden, die Weinkarte bietet viel Ausgesuchtes, auch international Gutes sowie ansprechende Weine glasweise. Eine lange Liste an hochwertigen Bränden der Region wie auch von bekannten Brennern aus ganz Österreich machen auch die letzten Entscheidungen nicht leicht.
Im Zuge der Renovierung des Landhauses wurde auch ein kleines Hotel realisiert. Die Zimmer sind geschmackvoll und modern eingerichtet, geräumig und bieten einen schönen Ausblick in die reizvolle Landschaft des Mostviertels. Bei der Gestaltung wurde darauf geachtet, vornehmlich heimische Hölzer einzusetzen, die Baumblüte – der schönste Zeitpunkt in der Region – wird oft thematisiert und stilisiert.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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