Albatros Doris Tomaschitz
Man soll das Wort „idyllisch“ nicht strapazieren, aber hier trifft es zu: Im Albatros sitzt man im Sommer direkt am hauseigenen Fischwasser, das Auge streift über die umliegenden Felder und Wälder. Die Küche bedient sich logischerweise der Produkte dieser Fischzucht, die Variation von der Lachsforelle (mild gebeizt, hauchdünnes Carpaccio und gut gewürztes Tatar) gelang ausgezeichnet, und wem klassisch gebratene Forelle oder Saibling zu „einfach“ klingen, sollte den wunderbar saftigen Kärntner Laxn (Seeforelle) im Salzteig probieren. Dazu gab’s ganz mediterran ein kräftiges Chorizo-Artischocken-Gröstl. Fleischfreunde werden am Kalbsfiletsteak in Pfeffercreme ihre Freude haben, es war ebenfalls zart und von Kartoffelgratin, Ratatouille und krossen Chips bestens begleitet. Die Abteilung Desserts überzeugte mit einer fruchtigen coolen Komposition von Ananas und Mango, die Abteilung Wein könnte allerdings noch etwas zulegen.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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