Fischerhaus Werner Fischer
Das Fischerhaus ist zwar neu, aber in dieser Gegend irgendwie doch altbekannt. Patron Werner Fischer hat nämlich ein paar Meter weiter einige Jahre lang den Golfclub geführt und sich nun als Nachbar und direkter Konkurrent ein Restaurant gebaut. Der Bau ist gelungen, der Weinraum im Erdgeschoß strahlt Kompetenz aus. Die Speisekarte ist, wie in früheren Zeiten, ziemlich bodenständig, mit mediterranen Einflüssen und preislich im oberen Segment beheimatet. Vorweg gab es als Gedeck Bratlfett, Speck und Schwarzbrot, fast wie in der Buschenschank. Sehr zu empfehlen das perfekt marinierte Rindscarpaccio, eine gute Kombination auch die Pappardelle mit Bärlauch und Bauerntopfen. Beim Branzino mit Rosmarinerdäpfeln hatte der Koch etwas den optimalen Garpunkt verpasst, beim rosa gebratenen Kalbsfilet passte die Fleischqualität, aber es fehlte doch der Mut zur Würze. Nicht zu süß und in der Konsistenz gut getroffen die Vanille-Panna-cotta mit Rhabarberkompott. Ausgezeichnet wie in früheren Jahren die Weinberatung, wenngleich man hier preislich ziemlich gefordert wird.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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