Arbor Armin Siller
Sterzing liegt nur wenige Kilometer jenseits der österreichischen Grenze und bietet Genussmenschen eine große Anzahl von guten Speiselokalen und Vinotheken. Das Restaurant Arbor ist diesbezüglich keine Ausnahme, auch wenn sich das Gebotene heuer sehr zwiespältig präsentierte. Die Variation von der Jakobsmuschel – gratiniert, im Speckmantel und als Rohkost – war in jeder Hinsicht perfekt, das Risotto mit frischen Artischocken tadellos zubereitet. Beim Zweierlei vom Lamm hatte der Küchenchef hingegen kein gutes Händchen: Das rosa gebratene Karree war etwas zu wenig gewürzt, bereitete aber zumindest einigermaßen Vergnügen. Die geschmorten Stücke – wahrscheinlich von der Keule – hatten eindeutig nicht genügend Garzeit abbekommen – dementsprechend schwierig war deren Verzehr. Der finale Topfenschmarren war eine willkommene Entschädigung für diesen Ausrutscher.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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