Spajza
Wer kennt sie nicht, die Anziehungskraft der Speisekammer (= slowenisch: Spajza). Hier liegt sie als urige Herberge am Fuß des Burgbergs mitten in der Stadt: alter, abgetretener Holzboden, jeder Tisch ein Unikat, zusammengesuchte Kredenzen, Deckenfresken, verwinkelt, ein versteckter Garten, heimische Weine. Geboten wird Hausmannskost und so einiges, was dem jungen Koch in den Sinn kommt. Das waren etwa ein mit Kräutern marinierter Spargel-Kraken-Salat, hausgemachte Ravioli mit einem Pesto, in dem der Spinat dem Bärlauch die Kanten schliff, ein Hirschcarpaccio mit Preiselbeerhonig oder ein Hase nach Spajza-Art mit Kapern und Paradeisern in Weißweinsauce. Extra angeboten wurde eine ohne Mehl gebackene Schoko-Orangen-Torte – ein delikates Schwergewicht, das nicht lange in der Speisekammer stehen würde.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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