Rožmarin Hedzet Bostjan
Als Tourist hat man es in Marburg nicht unbedingt leicht. Ein undurchschaubares Verkehrsleitsystem und eine nicht gerade besucherfreundliche Parkplatzregelung erschweren eine ausführliche Visite. Das Rožmarin ist es jedenfalls wert, diese erschwerten Bedingungen zumindest kurzfristig zu akzeptieren. Die Küche legte sich etwa schon beim Thunfisch-Sashimi mächtig ins Zeug. Der Fisch war von bester Qualität, der Reis ideal gekocht und die als Ergänzung servierten rohen Garnelen fangfrisch. Die schmackhaften Spinatravioli hätten allerdings noch ein, zwei Minuten Zeit im Wasser gebraucht. Schwarze, istrische Trüffel verfeinerten die „fuži“ (eine besondere Art Nudeln) und machten das Gericht einfach zu einer Delikatesse. Das rosa gebratene Filet vom Black Angus war ordentlich, hier hätte etwas mehr Einfallsreichtum bei der Zubereitung aber sicher nicht geschadet. Die kleine Auswahl an reifen slowenischen Käsesorten sorgte für einen angenehmen Abschluss, der nach einem kleinen Espresso und einem Slibowitz verlangte.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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