Valvas'or
In diesem auch architektonisch prägnanten Altstadtrestaurant begrüßte man uns mit einheimischem Mozzarella mit Pesto und Sprossen sowie einer aromatisch etwas hervorstechenden Tomatensauce. Es folgten ein frischer Blattsalat vom Markt und marinierter Thunfisch mit Marillenschaum. Als Zwischengericht gab es bekömmliche Schlutzkrapfen mit einheimischen Morcheln in reduziertem Gemüsefonds sowie ein auf den Punkt gegartes Rib-Eye-Steak mit jungen Kartoffeln und grünen Spargelspitzen in Pancetta gerollt. Dass Slowenien nicht nur Berge und Seen, sondern auch einen kleinen Küstenstreifen besitzt, zeigte sich beim wilden Wolfsbarsch in einer Salzkruste aus den Salinen von Piran mit Ofenkartoffeln. Als Abschluss orderten wir eine formidable Crème brûlée mit gepressten Himbeeren. In der Küche arbeitet ein sehr junges Team, ganz dem internationalen Trend entsprechend, nach dem sich sehr junge Köche wieder intensiv auf heimische Produkte konzentrieren. Der sehr professionelle, mehrsprachige Service unter der Leitung von Herrn Saša empfahl uns als Begleitung interessante Weine aus dem slowenischen Collio, aus dem Friaul ebenso wie aus dem Bordelais. Überraschend günstig die Preise, sogar für slowenische Verhältnisse.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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