Nobu Budapest Andy Vajna
Ganz in der Stadtmitte, im Luxushotel Kempinski, hat das berühmte peruanisch-japanische Restaurant einen würdigen Platz gefunden. Innen versucht es eher, eine Partylocation zu sein als ein feines Restaurant. Die laute Musik und die dynamischen – und manchmal etwas chaotischen – Kellner arbeiten ganz effizient in die Richtung, nur ja kein altmodisches Restaurant zu sein. Auch wenn manchmal diese künstliche Partystimmung störend wirkt, was auf den Tisch kommt, lässt das alles schnell vergessen. Lediglich bei den Desserts hapert es manchmal an Kreativität. Aber zu den vorangegangenen Speisen: Entenbrust mit Wasabi, Gurkensalat, Miso-Suppe, Jakobsmuscheln mit schwarzem Knoblauch und Unagi (Aal) Domburi – die gewohnte Reihenfolge der Speisen ist hier durcheinander, aber geschmacklich stimmt alles wunderbar, die Kombination der südamerikanischen und japanischen Aromen beschert uns ein höchst interessantes Zusammenspiel.
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
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