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Landhaus Schloss Stainach Heinz Auer

Leicht wird es sicherlich nicht, in die Fußstapfen eines Didi Dorner zu treten, der hier kurz, aber beeindruckend am Werk war. Doch einerseits ist Dorners Nachfolger im schmucken Landhaus, Heinz Auer, nicht irgendwer, er hat sich vor einigen Jahren im Grazer Mod immerhin bereits zwei Hauben erkocht. Andererseits wurde das Preisniveau massiv gesenkt, „damit auch jene kommen, denen es früher zu teuer war“, wie Auer erklärt. Und tatsächlich, ein dreigängiges Gemüse-Menü, das aus gegrilltem Bergschafkäse im Zucchinimantel und getrockneten Paradeisern, wohlgelungenen Spinatknödeln mit geschmolzenem Dachsteiner (Käse) und einer Ribiseltartelette bestand, macht ihm zum Preis von ganzen zwölf Euro so einfach keiner nach. Bei manchem – Stichwort Ennstaler Lamm – könnte noch mehr Wert auf die Produktqualität gelegt werden, die Desserts (flaumig-leichte Heidelbeerdatschi mit Tonkabohnen-Parfait, Buttermilchmousse mit Waldbeerensauce) hingegen sahen nicht nur schön aus, sondern schmeckten auch bestens. Das Weinangebot und der freundliche, sehr aufmerksame Service lassen kaum Wünsche offen.

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