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Kopfensteiner Edith und Manfred Kopfensteiner

Thomas Kopfensteiner vergrößerte in den vergangenen Jahren seine Rebfläche auf 15 Hektar und setzte hier vor allem Blaufränkisch neu aus. Noch vor elf Jahren bewirtschafteten die Kopfensteiners nur zwei Hektar, erst mit seiner Generation sei der Wein in den Vordergrund gerückt, so Kopfensteiner. Mehr als diese 15 Hektar Weingärten sollten es aber nicht werden, meint der ehemalige E.T.-Praktikant, schließlich wolle man ein Familienbetrieb bleiben. Kopfensteiner baut den Großteil seiner Weine (60 bis 70% Blaufränkisch) im großen Holzfass aus, längere Reifezeit sieht er als den Weg zum Erfolg. Der bisherige Top-Wein, die Cuvée „Border", wurde heuer von den Blaufränkischen übertrumpft, überhaupt scheint es, dass das Weingut seine Linie nun gefunden hat. Weißweine mögen für Lokale oder Stammkunden Bedeutung haben, Manfred Kopfensteiners Größe sind aber zweifellos sensible Rotweine.

 

Text und alle Bewertungen aus GAULT MILLAU Österreich 2012.

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