In der gediegenen, alten Gaststube des ersten Hauses am Platz fühlten wir uns am Tisch neben dem Kachelofen auf Anhieb wohl. Ein Platz zum Zurücklehnen und Entspannen. Das Speisenangebot machte die Wahl nicht einfach: von Fisch und Lamm, Rindsfilet, Wiener Backhendl über Calamari-Gemüse-Gröstl, Schweinsbackerln bis zum Geschnetzelten vom einheimischen Jungstier mit asiatischen Gewürzen. Wir kosteten zum Einstieg ein angenehm molliges, duftendes Eierschwammerlsüppchen und hatten dann auch mit dem überraschend knusprig gebratenen Wallerfilet viel Freude. Ohne Fehl und Tadel zur Nachspeise die ziemlich süß ausgefallenen Topfenravioli mit Nougat. Rundum angenehm. Und auch der Rote Veltliner – ja, auch den gibt es – vom Weingut Fritz am Wagram war ein guter Begleiter. Überhaupt ist in diesem Haus Weinkultur kein Fremdwort. Angenehmer Service, schöne Gedecke. Das Konzept des Betriebes funktioniert: Dem Haupthaus vorgelagert ist eine gemütliche Rundbar, in der sich die einheimische Jugend zu Hause fühlt, in einem separaten Teil sind reichlich Pizza & Pasta angesagt. Und dass die Fleischhauerei im Hause ist, schafft natürlich auch Vertrauen.
Ein großes Plus hat das Hotel gegenüber früheren Jahren aufzuweisen: Perfekter Lärmschutz macht jetzt den hübschen, kleinen Ort Eben fast schon zum Kurort. Die Autobahnnähe ist nur noch ein Vorteil. Die bekannten Vorzüge des Hotels zählen wie immer: schönes, gediegenes Haus im Ortszentrum, von dem aus alle Ziele leicht erreichbar sind. Skigebiete und Langlaufloipen, Golf und Berge. Schöne Apartments im Landhausstil. Frühstück und Halbpension möglich.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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