Detailansicht 2013

2012
16 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2012.


In den gemütlichen Stuben beim Kachelofen werden wir vom Restaurantleiter und Winzer („hauseigene“ Weine) Günther Rettenbacher mit einem appetitlichen Gedeck von Trüffelsalami, Hirschschinken, Entenconfit und Liptauer begrüßt, gefolgt von feinen Lachscannelloni und Schaumsuppe. Die kreativen Ideen von Küchenchef Marcel Schneider kommen neben dem tadellosen À-la-carte-Filetsteak vom Styria Beef „Rossini“ besonders in dem Gourmetmenü in sechs Gängen zur Geltung. Die Trilogie von der Gänseleber mit Portweinkirsche, Brioche und Quitten schmeckt ausgezeichnet, ebenso die Consommé vom Rotwild mit gebackenem Rehleberknödel. Das Bretonische Seezungenfilet mit Yuzu-Gnocchi, Salatherzencreme und Austernkroketten macht Freude, und zwar große. Als wohltuende Erfrischung gibt es dazwischen Basilikumsorbet mit Granité vom Moet-Champagner. Beeindruckend auch die Tranche vom zarten Milchkalbsfilet mit kanadischem Hummer und Sellerie-Makkaroni, aber eher geschmacklosem Winter-Trüffel. Schließlich delektieren wir uns noch an einer feinen Cremeschnitte von der Pure-Caraibe-Schokolade mit Lebkuchen-Ganache und konfierten Himbeeren. Zum Abschied gibt es die köstlich gefüllten handgeschöpften Pralinen. Gut bestückter Weinkeller.

Das Fünf-Sterne-Wellnesshotel bietet in zeitloser Eleganz eine Fülle an Erholungs- und Sportmöglichkeiten. Auf Schritt und Tritt merkt man die aufmerksame Führung der Familie Holleis, die ein Vorbild für die freundlichen Mitarbeiter ist. Die Zimmer und Suiten sind großzügig und hell. Im Hotelpark mit dem Wellness-Schlössl, Wasserfall-Relaxoase, Outdoor-Sportbecken und Naturschwimmteich, Sole-Dome und Feng-Shui-Garten werden die Gäste hemmungslos verwöhnt.

2011
16 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2011.


Immer wieder ist es eine Freude zu sehen, wie perfekt hier aufgedeckt ist. Alles blitzblank sauber und bis ins letzte Detail ordentlich. Man isst zwar in einem großen Hotelrestaurant, fühlt sich aber in den vielen Nischen doch recht geborgen. Als Amuse gueule wurden zweierlei Brotsorten serviert. Das Erdäpfelbrot war noch lauwarm, mit einer himmlisch knusprigen Kruste. Dazu italienisches Olivenöl (nach Art Veronelli), getrüffelte Salami, Paprikaaufstrich und Schmalz. Also sehr reichlich und abwechslungsreich. Die Essenz von der Ochsenschwanzsuppe schmeckte intensiv, als Einlage ein Türmchen Beef Tatar, fein gewürzt, und dazu Wachtelei in einer knusprigen Hülle: eine kreative und harmonische Komposition. Der Hummer (perfekte Qualität) war bissfest gekocht und mit Parmesan würzig überbacken. Die Schaumsuppe mit Zitronengras, Ingwer und Gambas hatte einen angenehm pikanten Geschmack. Dann Gemüse-Tatar (sehr klein geschnitten, pikant und bissfest) mit Zucchini-Erdäpfel-Rösti (gute Mischung, gut geröstet). Taglierini mit weißem Trüffelrahm, nudelig geschnittenem Kohlrabi und darauf einem pochierten Wachteldotter: Nudeln al dente, feine Komposition, gekonnt ausgeführt. Bei den altösterreichischen Desserts überzeugten die flaumigen Topfenknödel, Nussnudeln und Powidltascherln.

In allen Bereichen dieses Hauses merkt man, dass hier eine Perfektionistin in der Führung am Werk ist, die tagaus, tagein ein wachsames Auge auf alles hat. Die Atmosphäre ist bei all dem luxuriösen Komfort trotzdem familiär und persönlich. Vor allem das Angebot im Wellness-Schlössl könnte umfangreicher nicht sein, mit Ayurveda, Thalassotherapie, Yoga-Kursen, Lomi-Lomi-Nui-Massage, La-Stone-Therapie, Sole-Dome, sämtlichen Sauna-Varianten, Bade-Biotop, Gartenpool und vollem Beauty-Programm.

2010
16 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2010.


Echte Grand-Hotel-Küche mit edlen Produkten aus ganz Europa und dem Besten, was die Region und ihre Produzenten zu bieten haben – das ist es wohl, was dem neuen Küchenchef Marcel Schneider und seiner starken Frau im Hintergrund, der Grande Dame Frau Holleis, vorschweben. Auch der Halbpensionär soll dabei nicht darben und kommt schon einmal in den Genuss einer gebratenen Foie gras oder eines Atlantik-Steinbutts. Direkt aus dem Land, wo Gott angeblich wohnt, lässt Schneider Lämmer (aus den Pyrenäen), Hummer (aus der Bretagne) oder Geflügel (aus der Bresse) herbeischaffen. Kosten spielen keine Rolle, wenn es darum geht, den Gästen ein außergewöhnliches Dinner zu bereiten. Und die Umsetzung? Mit Know-how und Routine geht die Küchenmannschaft ans Werk. Als Einstieg gefiel ein Hummerburger mit Ciabatta und Rucola, wir ließen dann das empfohlene Lammkarree folgen, butterzart, hocharomatisch (der dezent vorhandene Fettrand macht es aus!), eigentlich fast perfekt, serviert mit einer cremigen Kräuterkruste und gefüllten Minigemüsen. Das Dessert aus feinster Schokolade mit Passionsfruchtsorbet – ein würdiger Abschluss. Gut bis ausgezeichnet der Service, geleitet von einem der besten Sommeliers des Salzburger Landes, der auf einen gut bestückten Keller zurückgreifen kann.

Auch beim wiederholten Blick auf das Detail herrscht der Eindruck vor, dass es in diesem Hotel nichts gibt, was dem höchsten Anspruch nicht genügen würde. Natürlich ist das Interieur typisches Alpenbarock, wie man ihn zwischen Salzburg und Arlberg nur allzu oft findet. Aber die Stoffe sind frisch, die Zimmer großzügig und hell, das Spa vom Feinsten, im Sommer mit einem Naturschwimmteich, der den Gast den nahen Zeller See beinahe vergessen lässt. Doch das Wichtigste an einem Hotel wie diesem sind, wir Dauerreisende wissen es, die Mitarbeiter. Und hier scheint das Vorbild der alteingesessenen Familie Holleis bestens zu funktionieren. Freundliche Gesichter überall, zufriedene Gesichter bei den Gästen, die für den Fünf-Sterne-Komfort einen angemessenen Preis zu zahlen bereit sind.

2009
16 Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2009.


Umgeben von einem stimmungsvollen Garten liegt der von Familie Holleis seit Jahren mit großem Erfolg geführte Salzburgerhof. Im gemütlichen Restaurant wird für die à la carte-Gäste ein Sieben Gang-Gourmetmenü angeboten. Küchenchefin Martina Eitzinger zeigte ihr Können zuerst mit einem roh marinierten Kaisergranat mit Erbsenmousse und Tomaten-Minz-Tatar, dann mit einer köstlichen, gebackenen und gefüllten Zucchiniblüte mit gegrilltem Thunfisch und Vanille-Maispüree. Tomatenconsommé und Cremesuppe mit Büffelmozarella-Spieß schmeckten ebenso verlockend wie der gebratene Seesaibling auf breiten Bohnen, Chicoree und Kalbskopf-Vinaigrette. Das im Sauerteig gebackene Rehfilet auf Eierschwammerln wurde jedoch in einer zu kräftigen Sauerrahmsauce serviert. Als feinen Abschluss genossen wir die Variation vom Pfirsich und Lavendel genauso wie das gelierte Süppchen vom Holunder mit Himbeerparfait und Holunder-Himbeer-Tiramisu. In der umfangreichen Weinkarte finden sich neben bekannten Namen auch ein Grüner Veltliner und ein Riesling aus dem eigenen Wachauer Weingarten von Restaurantleiter Günther Rettenbacher. Der Service ist aufmerksam und sehr zuvorkommend.

Das Fünf-Sterne-Hotel wartet mit großzügigen Zimmern und Suiten im eleganten, heimeligen Landhausstil auf. Im Hotelpark steht den Gästen ein großes Badebiotop und ein alpiner Feng-Shui-Garten mit Wasserfall zur Verfügung. Das exquisite Wellness-Schlössl verwöhnt mit einer vielfältigen Saunawelt, zwei Hallenbädern und einem beheizten Gartenpool sowie mit zahlreichen Schönheits- und Entspannungsangeboten. Zu erwähnen ist der hauseigene Badestrand am Zeller See und die vielen Freizeitmöglichkeiten der Umgebung. Wetterunabhängigkeit gewährleistet die Indoor-Golf-Anlage.

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Salzburger Hof (Stube) Familie Holleis

Auch wenn das Restaurant zum überwiegenden Teil von Hotelgästen genutzt wird, fühlten wir uns auch als auswärtige Gäste im gemütlichen À-la-carte-Restaurant Salzburger Stuben recht wohl. Wir entschieden uns für das Gourmet-Menü und wurden nicht enttäuscht. Schon sehr fein die gebratene Gänseleber auf Selleriecreme, verfeinert mit 35-jährigem Balsamico. Bei der Spargel-Paradeiser-Suppe bewies der Küchenchef mit einem knusprigen Garnelen-Wan-Tan, dass er sich auch in asiatischen Gefilden stilsicher zu bewegen weiß. Auch der punktgenau gegrillte bretonische Steinbutt mit Marchfelder Spargel und Morcheltortelloni unterstrich die kulinarische Kompetenz des Küchenchefs Marcel Schneider. Zu viel des Guten dann allerdings beim Hauptgang: Tournedos vom Kalb mit kanadischem Hummer und glaciertem Kalbsbries war einfach zu üppig. Weniger wäre hier mehr gewesen. Fein dann wieder das Schokolade-Himbeer-Dessert. Durch unseren vergnüglichen Abend führte Günther Rettenbacher, der nicht nur als Restaurantleiter und Sommelier in Personalunion agiert, sondern sich auch als sehr engagierter Hobbywinzer in der Wachau beweist. Von dieser gelebten Weinleidenschaft profitiert man auch als Gast, sofern man sich auf die glasweise Weinbegleitung einlässt.

Genießer-, Golf- & Wellnesshotel

Das erste Haus am Platz glänzt nicht nur mit einer hervorragenden Küche, auch der Wellness-Bereich zählt zu den besten des Landes. Kein Wunder, ist doch dieses wunderschöne Fünf-Sterne-Haus der Familie Holleis als Golf-, Wellness- und Genießerhotel positioniert. Die Zimmer und Suiten sind überaus großzügig dimensioniert und sehr gemütlich eingerichtet.

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